Kelgul Klagan

Wer glaubt, dass Zwerge die Reitkunst nicht meistern könnten, sollte dies besser nicht in Hörweite Kelgul Klagans aussprechen. Seine Gefährten und Ungebenen nennen ihn den „Klager“ – der Spitzname ist eine Mischung aus seinem Familiennamen und dem Donnern der Hufe seines Reittieres. Er befehligt seine Soldaten vom Rücken seines Pferdes aus. Wer ihn kennt, scherzt oft, er steige nur ab, um zu trinken, zu schlafen und sich zu erleichtern – und selbst das nicht immer. Wenn man aber über sein kämpferisches Können spricht (oder er sich in der Nähe auf hält), enden die Scherze. Er ist eine ernst dreinschauende Todeswalze aus Metall und göttlichem Zorn und gnadenlos gegenüber dem Bösen und der Ungerechtigkeit. Kelgul ist selbst für einen Zwerg sehr wortkarg. Im Kampf jedoch bellt er Befehle und erwartet, dass sie selbst von denen befolgt werden, die ihm nicht direkt unterstellt sind.

Kampfbegegnungen: Kelgul trifft man in der Regel zusammen mit einer Gruppe seiner Soldaten an. Sollte er Grund zur Annahme haben, dass die SC Böses im Schilde führen, befiehlt er seinen Truppen, anzugreifen und sie gefangen zu nehmen. Sollten seine Soldaten unterlegen sein, stürmt er zu ihnen, um sie anzustacheln und den gefährlichsten Gegner niederzustrecken.

Rollenspiel: Kelgul ist still und hält sich aus diplomatischen Angelegenheiten heraus. Wenn er spricht, ist er überraschend höflich und sanftmütig, auch wenn man nicht einschätzen kann, ob seine Höflichkeit ehrlich gemeint ist oder nur das, was er für formell angemessen erachtet. Wer darin aber eine Schwäche zu erahnen meint, lernt rasch, dass dies ein dummer Fehler ist.


Referenz: NSCK - Seite 155