Tyrann (Antipaladin-Archetyp)

Das Böse erhebt sich in jeder vorstellbaren Gestalt – nicht nur in Herzen, die lediglich von Chaos und Zerstörung erfüllt sind. Tyrannen sind manipulative, rechtschaffene Antipaladine und Meister des Schachspiels, welche hinter den Kulissen alles so einrichten, dass letztendlich stets das Böse – also sie – obsiegt. Anders als andere Antipaladine arbeiten sie auch gern mit guten Kreaturen zusammen, wenn sie diese so zum Vollbringen böser Taten manipulieren können.

Tyrannenkodex: Ein Tyrann muss eine Rechtschaffen Böse Gesinnung besitzen.
Er verliert alle Klassenmerkmale außer Umgang mit Waffen und Rüstungen, sollte er freiwillig und altruistisch gute Taten vollbringen. Dies bedeutet nicht, dass es ihm nicht möglich wäre, Handlung auszuüben, welche andere als gut werten könnten, wohl aber, dass diese Taten stets seinen eigenen, finsteren Zielen dienen müssen. Der Kodex eines Tyrannen erfordert, dass er seine eigenen bösen Ziele über alles andere stellt. Er soll die rechtmäßigen Autoritäten respektieren, aber stets nach Schlupflöchern in den Regeln für sich selbst suchen, um die Tyrannei zu verbreiten und alle zu strafen, die es wagen, Widerworte zu geben. Ein Tyrann kann Diener jeder Gesinnung akzeptieren, denn ihm ist es egal, wer ihm dient, für ihn zählt nur, dass sie ihm wahrlich treu sind. Er kann daher sogar mit Individuen guter Gesinnung zusammenarbeiten, solange er sie insgeheim manipuliert. Dies modifiziert den Verhaltenskodexdes Antipaladins und die damit verbundenen Fähigkeiten sowie den Abschnitt über ehemalige Antipaladine.

Klassenfertigkeiten: Ein Tyrann fügt Diplomatie der Liste seiner Klassenfertigkeiten hinzu und streicht dafür Reiten. Dies modifiziert die Klassenfertigkeiten des Antipaladins.

Diabolische Gunst (ZF): Mit der 5. Stufe muss ein Tyrann, welcher über die Fähigkeit Dunkle Gunst die Dienste eines infernalischen Dieners erlangt, ein Infernalisches Tier oder eine Kreatur mit den Unterarten Böse und Rechtschaffen wählen. Diese Fähigkeit modifiziert Dunkle Gunst.